Tag 15: Affenwald in Ubud

Der heutige Tag begann für uns wieder einmal sehr früh. Gegen sechs Uhr verließen wir das Hotel in Richtung Flughafen. Von dort aus starteten wir um 08:00 Uhr mit einem relativ neuen Airbus A320 in Richtung Denpasar auf Bali. Die Sicherheitskontrollen sind nicht mit den europäischen Standards zu vergleichen. So reicht es beispielweise aus, 10 Minuten vor dem Start der Maschine am Flughafen zu sein. Die Mitnahme von Getränken und Flüssigkeiten im Handgepäck ist auch kein Problem. Auf diese knappe Zeitspanne wollten wir uns lieber nicht verlassen und so erreichten wir bereits gegen 07:00 Uhr den Flughafen von Surabaya. Die Fluglinie „Citilink“, eine Tochtergesellschaft der staatlichen Garuda, präsentierte sich modern und kompetent. Der Flug verlief ohne Probleme und bot uns einige interessante Ausblicke auf die Berg- und Vulkanlandschaft Ostjavas. Nach nur einer Stunde Flugzeit landeten wir um ca. 10 Uhr Ortszeit (Bali hat eine andere Zeitzone als Java, Bali ist eine Stunde vor Java) in Denpasar. Von dort fuhren wir weiter nach UbudUbud gilt als das kulturelle Zentrum Balis. Neben den klassischen Künsten (zB Theater, Tanz oder auch Wayang Kulit) gibt es hier auch eine moderne und aktuelle KünstlerInnenszene. Daneben ist Ubud das TouristInnenzentrum im Landesinneren Balis. Dies wurde uns sehr schnell bewusst. Die Restaurants sind auf europäische Geschmäcker ausgerichtet, neben Spaghetti Bolognese oder Pizza finden sich auch Steak und französische Zwiebelsuppe auf der Speisekarte. Auf den Straßen erblickt man fast ausschließlich europäische TouristInnen und immer häufiger hörten wir auch deutsche Wörter. Für uns eine doch recht große Umstellung nach den letzten Tagen abseits des Tourismusrummels.

Nachdem wir unser Zimmer, mit traumhafter Aussicht auf Reisterrassen, bezogen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Affenwald von Ubud.

 

Ausblick von der Terrasse

Ausblick von der Terrasse

 

Der 10 Hektar große Wald wird von etwa 600 Makaken bevölkert. Neben den Affen sind auch die alten Bäume und hinduistischen Tempel im inneren des Parks einen Besuch wert. Im Park konnten wir Affen aller Altersstufen beobachten. Viele Muttertiere mit Säuglingen waren dabei. Wir sahen die Tiere beim Essen, Schlafen, Nichtstun, Trinken, Raufen oder auch beim „Arbeiten“ (mit einem Stein hantieren).

 

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Affenwald

Tempel im Affenwald

Tempel im Affenwald

Affenwald

Affenwald

 

Die Affen leben frei im Wald, werden aber von TierpflegerInnen gefüttert. Auch TouristInnen dürfen die Affen mit Bananen, welche vor Ort erworben werden können, füttern. Die Affen gehen grundsätzlich nicht auf die Menschen zu, außer sie glauben, dass die Menschen etwas essbares für sie haben. Obwohl ich ohne Bananen den Wald betrat, glaubte ein Affe in meinem Rucksack etwas holen zu können. Mit einem gezielten Sprung holte er sich zunächst den Stoppel für unsere Sonnencreme. Doch damit nicht genug, „griff“ er mich erneut an und ergatterte neben gebrauchten Taschentüchern einen leere Snickers-Verpackung und einen Kugelschreiber, mit dem er stolz abmarschierte.

 

Affe mit Sonnencreme-Deckel

Affe mit Sonnencreme-Deckel

Affe mit Snickers-Verpackung und Kugelschreiber

Affe mit Snickers-Verpackung und Kugelschreiber

 

Nach ca. zwei Stunden und unzähligen Affenfotos in den unterschiedlichsten Perspektiven verließen wir den Park. Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns noch einen Massage, schließlich ist Ubud die Region mit der höchsten Spa-Dichte weltweit, um uns von den Strapazen der letzten Tage zu erholen. Morgen wollen wir uns wieder einen Motor-Roller ausborgen und die Umgebung von Ubud erkunden.